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Einzeltest: CMSimple 3.0
Das Volks-CMS: In 10 Minuten zur eigenen Webseite

Artikel aus Internet Professionell Ausgabe 12/2007
Author: Sascha Steinhoff

Hunderte von Content-Management-Systemen buhlen um die Gunst der Administratoren. Privatnutzer und Kleinunternehmer können sich so einen Admin nicht leisten - CMSimple soll auch ihnen die Webseiten-Administration ohne lange Einarbeitungszeit erlauben.

So viele CMS, welches nehmen?

Statische Webseiten sind out, wer heute eine Webseite erstellt, wird in der Regel ein Content Management System verwenden. Anders als bei einer statischen Webseite sind Layout und Inhalt beim CMS strikt voneinander getrennt. Das hat den Vorteil, dass die Webseite fast beliebig zu skalieren ist, sie kann also mit den Ansprüchen wachsen. Außerdem kann der Webmaster die Pflege des Content durch Anwender erledigen lassen, selbst das Erstellen neuer Unterseiten ist - anders als bei einer statischen Webseite - problemlos möglich.

Ist die Entscheidung für ein CMS gefallen, wird es kompliziert. Mehre hundert verschiedene Content Management Systeme buhlen um die Gunst der Administratoren. Weit verbreitet sind beispielsweise Joomla, Drupal und Typo3. Alle Systeme benötigen eine Datenbank und ohne eine aufwendige Einarbeitung kann man sie nicht bedienen. Für ein Einsteigersystem sind sie also weniger geeignet. Eine schlanke, wenn auch weniger bekannte Alternative ist das kostenlose CMSimple, ein dänisches CMS das keine Datenbank benötigt, weil es alle Inhalte im HTML-Format abspeichert. Einzige Voraussetzung ist PHP-fähiger Webspace und das ist inzwischen fast bei allen Webhostern Standard. Vorteil: Mit CMSimple hat man in weniger als 10 Minuten eine ansehnliche Webpräsenz ins Internet gestellt. Langwierige Einrichtungsprozeduren wie bei Joomla, Drupal und Typo3 entfallen komplett. Trotzdem hat das System ausreichend Leistungsreserven für kleine bis mittlere Webseiten. Zusätzlich gibt es eine Reihe von PlugIns, mit denen sich weitere Features nachrüsten lassen. Insofern ist CMSimple ein funktional vollwertiges CMS.

Das PlugIn Menu Manager rüstet eine grafische Verwaltungsoberfläche für die Seitenstruktur nach. In CMSimple SE ist der Menu Manager schon integriert.

Maximal 1000 Seiten und ein LogIn

Der Entwickler empfiehlt als Kapazitätsobergrenze 1000 Unterseiten. Die PCpro-Testtsysteme waren mit 100 Unterseiten deutlich größer als durchschnittliche Webseiten und liefen immer noch sehr performant. CMSimple hat gegenüber Datenbank-basierte Systemen allerdings eine Einschränkung: Es ist nicht mehrbenutzerfähig. Per Default hat es nur einen einzigen LogIn, den sich der Administrator und gegebenenfalls weitere Anwender teilen müssen. Es gibt zwar einen Workaround, mit dem man eigene Bereiche für verschiedene Benutzer erstellen kann, für kritische Produktivsysteme empfehlen sich solche Workarounds aber nicht. Bei kleinen und mittleren Webauftritten ist CMSimple meist ausreichend, Online-Redaktionen die auf ein Benutzermanagement angewiesen sind, müssen zu größeren Systemen mit einem richtigen Usermanagement greifen.

Für die Konfiguration sollte man nach Möglichkeit den Firefox einsetzen. Mit dem Internet Explorer hat es im PCpro-Test gelegentlich Probleme gegeben.

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So viele CMS, welches nehmen? | Installation und Konfiguration | CMSimple SE, das Rundum-Sorglospaket | Fazit

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