Testticker | PC Pro | Internet Pro | IT im Unternehmen | Channel Insider
eWEEK europe | The Inquirer | Gizmodo | Downloads
 HOME   NEWS   TESTS   PRAXIS   NEU! WHITEPAPERS   DOWNLOADS 
Home Computing | Netzwerke | Peripherie | Portables | Professional Computing | Security | Storage
| Detailsuche | Softwareführer Site map | Freitag, 3. September 2010 
Sie sind hier: Home > Praxis > Netzwerke > Internet-Services

 

 
report: Onlineverkauf: Schutz von Kundendaten mangelhaft
Wenn Werbung zu persönlich wird

Artikel aus Internet Professionell Ausgabe 10/2007
Author: Barbara Feldmann

Die Erfassung und Verwendung von Online-Kundendaten zu Marketing- und CRM-Zwecken ist ein datenschutzrechtlich hochsensibles Feld. Datenschützer sehen nach wie vor erheblichen Aufklärungsbedarf - und das sowohl bei Verbrauchern als auch bei den Shop-Betreibern selbst.

Verdächtige Datentöpfe

Das Marketing wird sowohl offline als auch im Internet von einer klaren Maxime beherrscht: Je gezielter die Kundenansprache, umso größer der Profit. Das Stichwort lautet personalisierte Werbung. Denn mit den richtigen - sprich individuellen - Inhalten verwandelt sich der Werbeflyer in eine unterhaltende Informationsbroschüre und der E-Mail-Newsletter wird zum persönlichen Nachrichten-Service mit Spaßfaktor. Dass Informationen zu Vorlieben und Interessen von Kunden jedoch nicht frei verwertbar, sondern persönliches Eigentum sind, scheint sich insbesondere im Internet noch nicht vollständig herumgesprochen zu haben. Die Erfassung und Verwendung von Online-Kundendaten zu Marketing- und CRM-Zwecken ist ein datenschutzrechtlich hochsensibles Feld. Datenschützer sehen nach wie vor erheblichen Aufklärungsbedarf - und das sowohl bei Verbrauchern als auch bei den Shop-Betreibern selbst.

Einer BITKOM-Studie zufolge gehen 61 Prozent der deutschen Computerbesitzer gerne und regelmäßig im Internet einkaufen. Zur Abwicklung des Bezahlvorgangs und des Artikelversands hinterlassen sie in der Regel ihren Namen, die Anschrift, Telefonnummer, die E-Mail-Adresse und Kontodaten. All das geschieht natürlich mit Einwilligung des Käufers - nicht anders als bei der klassischen Katalogbestellung auch. Was vielen Web-Nutzern jedoch nicht bewusst ist: Beim Streifzug durch die virtuellen Ladenlokale geben sie zahlreiche Informationen preis, ohne es überhaupt zu merken. Diese Tracking- oder auch Web-Controlling-Daten werden vom Shop-Betreiber für gewöhnlich genutzt, um sich ein übergeordnetes Bild vom Nutzerverhalten zu machen.

Dazu werden die gesammelten Informationen in einen großen Datentopf geworfen, anonymisiert und im Hinblick auf vorab festgelegte Kennzahlen analysiert. Der Marketing-Verantwortliche einer Internetpräsenz weiß anschließend, wie, wo und wann das Gros der Besucher auf seiner Seite eine Aktion durchgeführt hat. Dieser Vorgang an sich ist datenschutzrechtlich im grünen Bereich. Kritisch wird es, wenn es Online-Verkäufer mit den Vorschriften zur Anonymisierung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten nicht so genau nehmen. Denn sobald Kundendaten mit den Kennzahlen aus dem Tracking einer Website zu Werbezwecken in Verbindung gebracht werden, bewegt sich ein Webshop-Inhaber aus Sicht des Gesetzgebers auf äußerst dünnem Eis.



> nächstes Kapitel

Kapitel:
Verdächtige Datentöpfe | Die Grenzen zum Spam sind fließend | Persönliche Daten lassen Rückschluss zu | Keine unerlaubten Schlüsse ziehen | Offener Umgang alleine reicht nicht aus | Widerspruch darf nicht zwecklos sein | Aufklärung und Beratung tun Not | Trotz Schwachpunkten positive Tendenz | Keine Datentransparenz bei bekannten Onlineshops | Nur zähe Verbesserungen beim Datenschutz

Immer auf dem neusten Stand - Hier Newsletter abonnieren!


 




 
Internet-Services
 

 
+ Tests


 
Adobe Photoshop Express Beta

Vistaprint


Firefox 3.0 Beta 1

Maxdome

Online-Dienste für den Website-Test
 

 
+ News


 
1blu-Homepage Top für 2,49 Euro

Google erlaubt fremde Marken als Adwords-Keyword

Einer für alle: Neuer W3C-Validator

eBay: Neue Features für Power-Seller

Domainfactory: Kostenbremse für Jiffybox
 

 
+ Praxis


 
Keine Panik!: Wissenswertes über Abmahnungen

Crowdfunding: Die Community zahlt

Sieben goldene Wege zum besseren Online-Shop: Webshop-Optimierung

Onlineverkauf: Schutz von Kundendaten mangelhaft: Wenn Werbung zu persönlich wird

Plugins für Wordpress: Komfortabler bloggen
 

 
The Inquirer

Phoenix aus der Asche? AOL erneuert Werbedeal mit Google

Geschworener wegen Facebook-Statuseintrag vom Fall ausgeschlossen

Google arbeitet am »Masterplan« zur Weltherrschaft

Politiker erkennen Wichtigkeit der Informationstechnologie

Killerspiele sollen als Politiker-Ausrede wegfallen




Kontakt | Datenschutzerklärung | AGB | Anbieter | Impressum | NetMediaEurope Deutschland

Web Testticker | PC Professionell | Internet Professionell | IT im Unternehmen | Channel Insider | eWEEK europe | The Inquirer | Gizmodo | Downloads
Kundenservice Newsletter
NetMediaEurope Deutschland Mediadaten | Über NetMediaEurope Deutschland

NetMediaEurope Deutschland GmbH © 2010 All rights reserved. Part of NetMediaEurope